Arztpraxis Bendestorf - Madeleine-Kathrin Royko

 
 

Sekundärprophylaxe

 

Wenn Patienten einen Herzinfarkt überlebt haben und/oder einen oder mehrere Stents in den Herzkranzgefäßen liegen haben, ist eine besondere Begleitung des Patienten mit einer optimalen Therapie notwendig. Das gilt auch für Patienten, die bereits einen Schlaganfall erlitten haben. 

Ähnlich wie beim Diabetiker muss jeder Risikofaktor aktiv angegangen werden. Ein Blutdruck, der beim sonst Gesunden noch gerade akzeptiert würde, muss wahrscheinlich mit einem Medikament behandelt werden. Ich sollte absolut sicher sein, dass der Blutdruck wirklich optimal eingestellt ist. Einzelne Messungen reichen in solch einem Fall kaum. Häufig wird dann eine Langzeit-Blutdruckmessung erforderlich. Das Ergebnis hilft mir sehr, um hinsichtlich der Blutdrucklage sicher zu sein. 

Daneben habe ich den Cholesterinspiegel ständig im Auge, insbesondere auch LDL- und HDL-Chol. Wie ist das Gewicht, kann man es noch optimieren. Bewegt sich der Patient genug? Hat er einen Diabetes gleichzeitig? Solche Patienten benötigen leider häufig etliche verschiedene Medikamente. Es scheint so zu sein, dass ein Glas Wein dreimal wöchentlich für die Gefäße von Vorteil ist. Eine Teilnahme am DMP-Programm »Koronare Herzkrankheit« ist zu empfehlen. Siehe Infos dazu unter »weiterer Service und Hinweise«

 






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